DIALOG - Täter-Opfer-Ausgleichsstelle im Landgerichtsbezirk Frankenthal

Was wir tun

Unsere Mediatoren in Strafsachen unterstützen als neutrale Vermittler Menschen bei einer außergerichtlichen Regelung ihrer bestehenden Konflikte. Der Anlass für ein solches Schlichtungsverfahren – auch Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) genannt - ist im Regelfall ein bereits eingeleitetes strafrechtliches Ermittlungsverfahren.
Unsere Mitarbeiter sprechen zunächst getrennt mit Geschädigten und Beschuldigten über die beanzeigte Tat und deren Folgen sowie die Möglichkeiten der Beteiligten im Täter-Opfer-Ausgleich.
Wenn beide Seiten dies wünschen, kann es zu einem durch den Mediator moderierten gemeinsamen Gespräch kommen. Im Anschluss an die Klärung des Konfliktes können die Parteien eine geeignete Form der Wiedergutmachung vereinbaren.
Dies kann u.a. eine Entschuldigung, ein Geschenk, Schadensersatz, Schmerzensgeld oder eine Arbeitsleistung sein. Sind beide Seiten mit dem Ergebnis des Ausgleichs einverstanden, überprüfen wir, ob die zwischen den Parteien getroffenen Vereinbarungen eingehalten werden. Es folgt ein Bericht an das Gericht bzw. die Staatsanwaltschaft.
 
Ziel des Täter-Opfer-Ausgleichs ist es, die negativen Folgen einer Straftat außergerichtlich zu verringern bzw. im Idealfall zu beseitigen. Beschuldigte und Geschädigte erhalten die Gelegenheit, über den Vorfall zu sprechen, eine für beide Seiten annehmbare Konfliktlösung zu suchen bzw. eine Form der Wiedergutmachung zu finden, mit der sie einverstanden sind.
 
Geeignet für einen Täter-Opfer-Ausgleich sind Fälle, in denen beide Seiten zur Mitwirkung bereit sind und sich der Beschuldigte auf den Tatvorwurf einlässt. Ein erfolgreicher Täter-Opfer-Ausgleich kann zur Einstellung des Strafverfahrens führen oder bei der Strafzumessung mildernd berücksichtigt werden.
 
TOA - Eine Chance für beide Seiten
 
Der Geschädigte kann sich über die Tat und deren Folgen aussprechen, eine schnelle und unbürokratische Wiedergutmachung erhalten und bei materiellen sowie immateriellen Schäden den zusätzlichen Aufwand eines Zivilverfahrens vermeiden.
 
Der Beschuldigte kann die Verantwortung für sein Handeln übernehmen, die Hintergründe für sein Verhalten schildern, den angerichteten Schaden aktiv wiedergutmachen und zeigen, dass er die Bedürfnisse des Geschädigten ernst nimmt.
 
Beschuldigter und Geschädigter können miteinanderüber den Konflikt sprechen und somit entstandene Fronten abbauen, Wiedergutmachung erreichen und unnötigen Rechtsstreit vermeiden.
 
Wege zum DIALOG
 
In der Regel werden uns für einen Täter-Opfer-Ausgleich geeignete Fälle durch das Gericht oder die Staatsanwaltschaft zugewiesen. Darüber hinaus kann die Polizei bei der Staatsanwaltschaft einen Ausgleichsversuch ebenso anregen wie Geschädigte und Beschuldigte bzw. deren Rechtsanwälte. Außerdem besteht die Möglichkeit einer Verfahrensanregung durch die Jugendämter.

Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden.

Unsere zentrale Verwaltung ist im Haus des Jugendrechts - JuReLu - in der Berlinerstr. 52, Ludwigshafen. Die Beratungsstelle befindet sich in der Schulstr. 25 in 67059 Ludwigshafen in unmittelbarer Nähe zum JuReLu.

Ihre Ansprechpartnerin

Sonja Lingelbach/
Geschäftsstellenleiterin
Dipl. Sozialarbeiterin FH/Dipl . Mediatorin FH
Fon 0621 / 592 961-25
Fax  0621/  592 961- 10

Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter

Ulrich Nötscher

Dipl.Sozialarbeiter FH/ Mediator in Strafsachen
Fon 0621 / 59 29 61-24
Fax 0621/ 592 961 10
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Stefanie Richter
Dipl.Sozialarbeiterin FH/ Mediatorin in Strafsachen; Dipl. Betriebswirtin BA
Fon 0621 / 59 29 61-11 od. 0151 / 50554224
Fax 0621 / 592 961 10
 
Sabine Aufleger
Dipl.Sozialarbeiterin FH/Dipl. Mediatorin FH
Fon 0621 / 59 29 61-11
Fax 0621/ 592 961 10
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Verwaltung
Heidi Kern & Viktoria Schindler
Fon 0621 / 59 29 61-11
Fax 0621/ 592 961 10

 

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